Ich hatte das Babyphone im Stall installiert, damit ich weitere Vorkommnisse besser mitbekommen würde. Dochd ie Mutter des totgeborenen Kitzleins weinte so laut, dass nicht nur Schlaf undenkbar war, sondern dass es auch unmöglich war, andere Stallgeräusche adequat zu interpretieren.
Um 3:30 aber dann stand ich dennoch auf um im Stall nach dem Rechten zu sehen,- da sah ich SARAiA's blutige Scham und neben ihr ein noch ganz warmes "dampfendes" Kitzlein im Stroh liegen. Es muss ganz frisch geboren sein. Ich wollte die Eihautfetzen entfernen und es trockenrubbeln, als mir auffiel, dass der Kopf so seltsam verdreht lag.-
Da zeigte sich, dass das Kitzlein das Gesicht unter dem Körper verbogen hatte und so keine Luft bekommen konnte. Ich bin wohl grad um einige Minuten zuspät gekommen.....
Oh nein! Wie schrecklich ist diese Situation auch für diese Ziegenmutter.
Sie jammert und sucht und leckt das Kitzlein. Ich muss es ihr wegnehmen, bevor die Mutterbindung sich stärker entwickeln kann.
Eine ungeheuere Ballung diese beiden leblosen Zicklein.
Ich sitze den Rest der Nacht bei den beiden Ziegenmamas und streichle und tröste. Das macht sie ruhiger und tröstet auch mich. Zumindest ein ganz kleinwenig.
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