Es trinkt gottseidank sehr kräftig und lässt sich so scheinbar problemlos ernähren. Viiiiiiel Liebe bekommt es von uns und Sozialkontakt vom Rest der Herde. (Wobei die anderen Mamas das arme einzelne Kitzlein sehr grob zur Seite werfen, wenn ihnen grad danach ist.)
Im Stall steht nun ein Tischlein, unter das es sich schützen kann, wenns mal hektisch wird und es flüchten muss.
Die anderen 4 sind wohlauf und werden von ihren Müttern sehr sorgsam betreut. Das ist wunderschön und entlastet mich in der Tierpflege sehr.
Nun ist die Kitz-Box im Stall frei und so kann ich die Küken endlich umsiedeln.
Bis dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann, dauerts aber noch einen "Bastelnachmittag" lang. Gut ist man als Ziegenhalter ein echter MacGuyver und hat vielerlei Tricks und Kniffs auf Lager um Zonen in "Hochsicherheitstrakte" zu verwandeln.
Denn so einen Hochsicherheitstrakt bauchen die Küken im Stall DEFINITIV um nicht dem Raubinstinkt und grossen Appetit von unserem Kater NiNU zum Opfer zu fallen.
Also nehm ich einen zerlegten Hasenstall und mach mich ans Werk....
Innert Stunden entsteht ein durch Gitterelemente verstärkter und sowohl ein- als auch ausbruchsicherer Bereich. Eine Wärmelampe wird installiert, die Kükenwärmeplatte angeschlossen und dann gibts erst einmal einen Temperaturtest.
Als alles klappt wagen wir den Umzug der Küken.
Einiger Stunden später eine letzte Abendkontrolle: alles sieht gut aus. Die kleinen Piepser scheinen warm genug zu haben.
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